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Die Beschwerden bei Grippe (Influenza) und Erkältung (grippaler Infekt) ähneln sich sehr, deshalb verwechseln viele Menschen die beiden Erkrankungen miteinander. Die Ursache sind in beiden Fällen Viren; ein Erkältungsvirus kann jedoch keine Grippe auslösen und ein Grippevirus keine Erkältung.
Beobachten Sie daher bewusst Ihre Beschwerden: Treten Fieber, Kopfschmerzen und Schwäche sehr schnell und ungewöhnlich stark ein? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, einen Grippevirus erwischt zu haben.
Jeder kennt den Spruch: Eine Erkältung dauert mit Medikamenten sieben Tage und ohne eine Woche. Tatsächlich ist gegen die Erkältungsviren selbst kein Kraut gewachsen. Anders bei der echten Grippe: Hier gibt es inzwischen Wirkstoffe, die das Influenzavirus direkt bekämpfen.
Für beide Erkrankungen gibt es zahlreiche Medikamente, welche die Beschwerden wie Fieber, Schmerzen, Schnupfen, Husten und Halsschmerzen lindern. Diese Medikamente sind durchaus sinnvoll. Sie steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern verhindern auch, dass der immungeschwächte Körper sich zusätzlich mit Bakterien infiziert. Solche gefürchteten Komplikationen sind beispielsweise Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis und Lungenentzündung. Diese Bakterieninfektionen müssen mit einem Antibiotikum behandelt werden, das vom Arzt verschrieben wird.
Generell gilt: Bei normalem Gesundheitszustand und leichteren Verläufen können Sie die Behandlung einer Erkältung selbst in die Hand nehmen. Bei Kindern, chronisch Kranken und bei heftigeren Beschwerden ist ein Arztbesuch Pflicht.
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