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Schweinegrippe

 

Schweinegrippe - Die wichtigsten Fragen und Antworten

Schweinegrippe - Die wichtigsten Fragen und Antworten
Was sind die Symptome?

Die Symptome der Schweinegrippe gleichen denen der saisonalen humanen Influenza: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten. Ein Teil der Betroffenen berichtet über Schnupfen und Halsschmerzen. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind häufig ausgeprägter als bei der klassischen Grippe
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Wie kann ich mich anstecken?

Eine Übertragung des Virus erfolgt auf gleiche Weise, in der sich eine humane Grippe ausbreitet. Das heißt vorwiegend über eine Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Husten oder Niesen, aber auch, wenn man kontaminierte Gegenstände berührt wie Türklinken, Haltegriffe in der Bahn etc. Beim anschließenden Kratzen an Nase oder Mund kann das Virus den Körper entern.
 
Was kann ich tun, um eine Ansteckung zu verhindern?
 
Hier gelten die gleichen Vorsorgemaßnahmen wie bei einer normalen Grippe: Häufiges Händewaschen, Kranke meiden oder sich zumindest nicht anhusten oder -niesen lassen. Kontaminierte Taschentücher schnell und gründlich beseitigen. Vor allem Kinder stecken sich nach Angaben des Robert Koch-Institus leicht untereinander an.

In Gegenden, aus denen gehäuft Ausbrüche gemeldet wurden, Menschenansammlungen meiden und eventuell Gesichtsmasken über Mund und Nase tragen.

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Ist der Verzehr von Schweinefleisch gefährlich?

Die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC geht davon aus, dass Schweineinfluenza-Viren nicht durch Nahrungsmittel übertragen werden. Ein Erhitzen von Schweinefleisch auf 72 Grad Celsius (Kerntemperatur) tötet den Erreger sicher ab.
 

Was tun, wenn ich fürchte, mich angesteckt zu haben?

Mit Schweinegrippe kann sich derzeit nur infiziert haben, wer kürzlich in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit Reiseheimkehrern oder Infizierten hatte. Wer befürchtet, erkrankt zu sein, sollte sofort einen Arzt aufsuchen. Nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts sollte dieser zuvor telefonisch vorgewarnt werden.

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Der Schweinegrippe-Impfplan

Eine Impfpflicht besteht nicht. Dafür war der Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit H1N1 bei deutschen Patienten bislang einfach zu harmlos. Vergleichbar mit dem einer schweren Erkältung. Mediziner und Ministerien empfehlen dennoch mit Nachdruck: Risikogruppen sollen sich impfen lassen. Besonders gefährdet ist nach Ansicht des Bundesgesundheitsministeriums Personal aus dem medizinischen Bereich sowie Polizisten und Feuerwehrleute. Menschen, die in diesen Berufen arbeiten, könnten sich nicht nur leichter anstecken, sondern das Virus auch schneller weiter verbreiten. Direkt darauf folgten Schwangere, chronisch Kranke und Kinder, weil bei denen die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen könnte.

Was sind die Risiken und Nebenwirkungen der Impfung?

Der Impfstoff habe prinzipiell die gleichen Nebenwirkungen wie der gegen die saisonale Grippe. Mögliche Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Einstichstelle, Schwellungen am Arm und verschiedene Erkältungssymptome. Bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern sind sich die Experten einig: Eine Impfung nutzt mehr, als sie schadet. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hält bei einer weiteren Verbreitung der Schweinegrippe Säuglinge und Kleinkinder nämlich für besonders gefährdet.

 

Gibt es einen Impfaufruf?

Personen aus dem medizinischen Bereich und dem öffentlichen Sicherheitsdienst informiert der Arbeitgeber. Chronisch Kranke und Schwangere, die also in regelmäßiger ärztlicher Behandlung sind, sollten von ihren Hausärzten informiert werden.

Wo wird geimpft und was kostet's?

Die Krankenkassen übernehmen die 28 Euro pro Impfung für die ersten 50 Prozent der Versicherten. Sollten sich mehr als 50 Prozent der Versicherten in Deutschland impfen lassen wollen, springen die Länder finanziell ein. Den Patienten kostet die Impfung also gar nichts - auch keine Praxisgebühr - weil nicht der eigene Hausarzt impft. Die Impfungen sollen beispielsweise in Turnhallen, Rathäusern oder in den Gesundheitsämtern verabreicht werden.

Wann wirkt die Impfung?

Dem Robert-Koch-Institut zufolge sind für einen vollständigen Impfschutz zwei Impfungen nötig. Zwischen beiden Spritzen sollten mindestens zwei Wochen, maximal sechs Monate liegen. Ein Immunschutz stelle sich zwischen der ersten und zweiten Impfung ein und ist etwa zehn Tage nach der zweiten Impfung komplett.

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